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Lehm- und Kalkedelputze \\ Lehm

Werkstoff für Ideen

Vom Urbaustoff zum Design! Im Zeitalter „moderner" Bauelemente aus Stahl und Glas, die ohne Zweifel Berechtigung haben, mutet der Einsatz des „Urbaustoff Lehm" fast wie ein Rückfall in die Steinzeit an! Auf den ersten Blick mag sich dieser Eindruck zu bestätigen, wenn man „Lehmbau" auf traditionelle, historische Bautechniken reduziert.

Aber Lehm ist „erwachsen" geworden, den Kinderschuhen der Öko-Bewegung längst entwachsen! Lehm ist heute ein ernstzunehmender, vielseitiger Baustoff, der weit mehr Möglichkeiten zulässt, als die meisten vermuten werden. Ziel dieser Informationen, die gewiss nur einen kleinen Auszug bieten können, ist es, ein neues, objektives Blickfeld zu öffnen und anhand vieler, realistischer Beispiele zu zeigen, dass der „Baustoff der Kulturen" heute lebendiger ist als je zuvor!

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Mehr über Lehm und seine Eigenschaften

Lehm ist ein Verwitterungsprodukt der Natur und besteht aus Ton, Sand und Schluff, also sehr feinen Teilchen. Die Tonminerale sind für die Bindefähigkeit des Gemischs verantwortlich. Je nach Tonsorte und Abbauort weist der Lehm unterschiedliche Zusammensetzungen auf.

Die Zugabe von Sanden (Strukturgeber), Pigmenten, Verarbeitungs-Hilfen (z.B. Pflanzenstärken) und Effektzuschlägen wie spezielle Körnungen oder Fasern machen dann die unterschiedlichen Strukturen und Putzsysteme aus. So ist es möglich, aus den verschiedenen Rohstoffen vom dünnschichtigen Streichputz bis hin zum Grundputz für Wandheizungen sehr vielfältige Putzsorten herzustellen. Auf die Zugabe von hydraulischen Bindemitteln (Gips, Kalk usw.) wird konsequent verzichtet.

Lehm wirkt feuchteregulierend

Die Feuchte regulierende Wirkung von Lehm im Bezug auf das Raumklima ist mittlerweile bekannt. Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht noch die Tatsache, dass lediglich die ersten 10 mm einer Schicht sehr großen Einfluss auf das Raumklima haben, wobei die ersten 2 – 3 mm schneller reagieren als die restlichen Schichtstärken. Demzufolge ist vor allem die Flächengröße der wesentliche Einflussfaktor, nicht etwa die Schichtdicke

Die Luftreinigung – ein unerforschtes Phänomen!

Die Luftreinigung durch Lehm ist ein Phänomen, das bisher noch nicht wissenschaftlich nachweisbar ist. Prof. Gernot Minke von der Gesamthochschule Kassel ist bemüht, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen dieser erstaunlichen Fähigkeit wissenschaftlich auf den Grund zu gehen. LESANDO hat bei diesem Vorhaben seine Unterstützung zugesagt. Eigene Erfahrungen bestätigen nämlich, dass auch nach Jahren in Räumen, die nur dünne Lehmputzschichten haben, selbst bei größerer Belastung die typischen Gerüche nicht zu vernehmen sind.

Weitere Informationen finden sie unter www.lesando.de